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Olmo
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PLANET DER AFFEN SURVIVAL 7/10

Beitrag von Olmo » 23.12.2017, 21:10

USA 2017 - Regie: Matt Reeves. Darsteller: Andy Serkis, Woody Harrelson, Steve Zahn, Toby Kebbell, Gabriel Chavarria, Judy Greer, Karin Konoval, Terry Notary, Michael Adamthwaite, Ty Olsson, Devyn Dalton, Sara Canning, Aleks Paunovic, Amiah Miller

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Der Krieg hat unter Affen und Menschen unzählige Opfer gefordert, weshalb Caesar (Serkis) dem Gegner einen Waffenstillstand anbietet und seine Sippe in ein menschenfreies Siedlungsgebiet in der Wüste führen will. Doch ein skrupelloser Colonel (Harrelson) ermordet Caesars Frau und dessen ältesten Sohn, weshalb dieser sich mit einer kleinen Gruppe Getreuer zu einem Rachefeldzug gegen den Mörder von der Sippe absetzt. Sie geraten schließlich in die Gefangenschaft des Colonels, der faschistoid über ein brutales Gefangenenlager herrscht, in dem sämtliche Affen aus Caesars Clan eingekerkert wurden und unter Folter und Zwangsarbeit zu leiden haben. Der Colonel will den unter den Menschen grassierenden ''Affenvirus'' mit allen Mitteln ausrotten, da dieser inzwischen - wie auch bei seinem eigenen Sohn geschehen - bei Infektion zu einer Degeneration des Gehirns einschließlich des Verlusts des Sprachvermögens führt.
Eine wohldurchdachte Weitererzählung der Affen-Trilogie, welche dieses Mal fast an die epische Größe der Originalfilme heranreicht und diesen auch in vielen Punkten Respekt zollt. Andy Serkis' perfektionistische Darstellung von Phatasiegestalten hat sich inzwischen zu einem einzigartigen und unnachahmlichen Phänomen entwickelt. Auch die Affen-Animationen selbst werden immer ausgefeilter und übertreffen in Figuren wie dem ''Bad Ape'' sogar noch den Hauptdarsteller an Realismus.

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DER HUNDERTEINJÄHRIGE... 4/10

Beitrag von Olmo » 01.01.2018, 01:20

...DER DIE RECHNUNG NICHT BEZAHLTE UND VERSCHWAND Schweden 2016 - Regie: Felix Herngren, Måns Herngren. Darsteller: Robert Gustafsson, Iwar Wiklander, David Wiberg, Shima Niavarani, Jens Hulten, Ralph Carlsson, Eleanor Matsuura, Colin McFarlane, Jay Simpson, Svetlana Rodina-Ljungkvist, Eric Stern, Georg Nikoloff, Crystal

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Als dem inzwischen hundertundein Jahre altem Allan Karlsson (Gustafsson) in seinem Altersruhesitz auf Bali das Geld knapp wird, kommt ihm die Erinnerung an den einst äußerst beliebten ''Volkssoda'' gerade recht. Während des Kalten Krieges entwickelten die Sowjets dieses wohlschmeckende Getränk und hätten dem Coca Cola und Pepsi des Klassenfeindes damit fast den Rang abgelaufen. Die Suche nach dem von Allan in Berlin versteckten Rezeptfür die Limonade erfordert eine Menge Mühen und Opfer.
Ganz schwache Fortsetzung der unterhaltsamen Rentnerkomödie ''Der Hundertjährige...'' von 2013. Während im ersten Teil noch in skurriler Weise die Weltgeschichte auf den Kopf gestellt wurde, tritt dieses sympathische Detail hier leider komplett in den Hintergrund. Stattdessen wird eine alberne Spionage-Klamotte mit überzogenen und langweiligen Protagonisten erzählt.

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ARRIVAL 7/10

Beitrag von Olmo » 02.01.2018, 00:40

USA 2016 - Regie: Denis Villeneuve. Darsteller: Amy Adams, Jeremy Renner, Forest Whitaker, Michael Stuhlbarg

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Zwölf gigantische außerirdische Raumschiffe positionieren sich ohne erkennbares System über allen Teilen der Erde. Der Linguistin Louise Banks (Adams) und dem Physiker Ian Donnelly (Renner) wird Zugang zu dem über Montana schwebenden Objekt gewährt, wo sie mühsam einen Dialog mit den krakenähnlichen Kreaturen herstellen und deren Beweggründe erfahren wollen. Während der langwierigen Arbeit wird Banks immer wieder an Bilder aus dem Leben und dem viel zu frühen Tod ihrer Tochter Hannah erinnert. Banks und Donnelly sind von den guten Absichten der Fremden überzeugt, die Chinesen und die Russen deuten die vieldeutige außerirdische Formulierung von der ''Benutzung einer Waffe'' allerdings als Beweis für deren aggressive Absichten und erklären den Aliens den Krieg.
Ein kluges und intelligent verschachteltes Konstrukt, das inhaltlich und optisch beeindruckend umgesetzt wurde. Ein bisschen rührselig und emotional ist das Ganze vielleicht, doch angesichts der momentan von Egoismus und Dummheit geprägten Weltlage kann man ein die Menschheit verbindendes Gedankenspiel wie in diesem Film als durchaus wünschenswert betrachten.

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EIN HOLOGRAMM FÜR DEN KÖNIG 6/10

Beitrag von Olmo » 21.01.2018, 22:41

Deutschland, Frankreich, Großbritannien, USA 2016 - Regie: Tom Tykwer. Darsteller: Tom Hanks, Alexander Black, Sarita Choudhury, Sidse Babett Knudsen, David Menkin, Megan Maczko, Christy Meyer, Tracey Fairaway, Eric Meyers, Jane Perry, Khalid Laith, Amira El Sayed, Abdullah Al Muslemani, Jay Abdo, Waleed Elgadi, Dhafer L'Abidine, Zaydun Khalaf, Ben Whishaw, Tom Skerritt

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Der Bostoner Vertriebsmanager Alan Clay (Hanks) soll den saudischen König für den Kauf eines neuartigen Systems für holografische Telefonkonferenzen begeistern. Ein erfolgreicher Geschäftsabschluss ist für ihn nach beruflichen Fehlern, einer gescheiterten Ehe und rückständigen Zahlungen für das College seiner Tochter von größter Wichtigkeit. Doch der Jetlag, sein ungeduldiger Chef, seine schwächelnde Gesundheit und sein gedankenloser Konsum von Alkohol setzen ihm dabei mächtig zu. Durch seinen Fahrer Yousef (Black) und die schöne Ärztin Zahra (Choudhury) erhält Alan ungewöhnliche Einblicke in die zwiespältige saudische Gesellschaft zwischen luxuriösem Fortschritt, verbohrten Glaubensregeln und dem Drang nach Freiheit.
Eine nette Geschichte, die durch den wenig geradlinigen und episodenhafte Handlungsverlauf viel an Attraktivität gewinnt.

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