
Ein junger Schriftsteller (Law) begegnet im inzwischen ziemlich heruntergekommenen Grand Budapest Hotel dem zurückgezogen lebenden Zéro Moustafa (Abraham), welcher sich als Besitzer des Etablissements erweist und ihm aus den goldenen Zeiten des Hotels erzählt. Der Flüchtlingsjunge Zéro arbeitete damals als Lobby Boy unter dem strengen Regiment des Monsieur Gustave (Fiennes), welcher sich mit besonderer Hingabe um die reichen, älteren, weiblichen und verwitweten Hotelgäste kümmert. Als die wohlhabende Witwe Madame D. (Swinton) verstirbt und Gustave ein wertvolles Gemälde hinterlässt, sind deren Angehörige empört und bezichtigen ihn des Mordes. Gustave kann das Bild zwar vor der gierigen Verwandtschaft in Sicherheit bringen, landet aber dennoch kurz darauf im Gefängnis. Zéro verhilft Gustave zur Flucht, welcher nun nach Beweisen für seine Unschuld sucht.
Wes Andersons Tragikomödie wurde zu großen Teilen in Babelsberg und im sächsischen Görlitz gedreht und weist die für seine Filme übliche bunte und phantasievolle Inszenierung auf. Der ganze süße Kitsch kann aber nicht über die enttäuschend zähe und langatmige Handlung hinwegtäuschen, die sich trotz des hohen Staraufgebots als reizlos und blutleer erweist. Mehr Tempo und Surrealismus hätte dem viel zu ernst geratenen Film gut getan.













