
Ein Einsatz der SEK-Einheit um Kevin (Zehrfeld) und Mendes (Matičević) misslingt gründlich. Einer der Beamten landet schwer verletzt im Krankenhaus, wenig später werden zwei andere Kollegen ermordet aufgefunden. Der kleine Nasim (Issa), der unbedingt der Clique um Thorsten (Strauß) und Ioannis (Konietzny) angehören möchte, findet die Dienstwaffe eines der Toten und schiebt sie Ioannis unter. Die SEK-Beamten machen Jagd auf den vermeintlichen Täter und misshandeln ihn schwer, ehe dieser entkommen kann. Thorsten seinerseits vermutet hinter Ioannis' Verschwinden die rivalisierende Gang um Jacek (Lau). Eine verhängnisvolle Welle der Gewalt erfasst die Beamten ebenso wie die Straßengangs und fordert zahlreiche unschuldige Opfer.
Eine deprimierende Milieustudie, die keine Helden, sondern nur bedauernswerte Opfer und Täter hervorbringt. Für die eingeschworene SEK-Truppe zählt ebenso wie bei den Jugendbanden vor aller Vernunft der archaische Ehrenkodex der Gruppe, der auf Rache und Selbstjustiz basiert. Im Gegensatz zu den gängigen Dramen um korrupte Polizisten und gebeutelte Ghettokids stehen hier am Ende wirklich alle als Verlierer da.












